Liturgisches Wochengebet

Hausandacht der Gäu-Kirchengemeinden Liturgie für ein Hausgebet –

alleine oder im Kreis
(Bitte Kerze und Ev. Gesangbuch (EG) bereithalten.)

 

(Auf die Glocken hören)

Kerze anzünden – Stille

Eröffnung 
Gott, Du schenkst diesen Tag. 
Ich nehme ihn aus deiner Hand. 
Wo ich auch bin, wohin ich auch geh, du bist bei mir.

Jesus Christus sagt: 
Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, 
da bin ich mitten unter ihnen. 
Amen.

 

Psalm 31 
Im Wechsel oder alleine zu beten:

Herr, auf dich traue ich, 
lass mich nimmermehr zuschanden werden, 
errette mich durch deine Gerechtigkeit!

Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! 
Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest! 

Denn du bist mein Fels und meine Burg, 
und um deines Namens willen 
wollest du mich leiten und führen. 

In deine Hände befehle ich meinen Geist; 
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
 
Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, 
dass du mein Elend ansiehst 
und nimmst dich meiner an in Not 

und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; 
du stellst meine Füße auf weiten Raum. 

Ich aber, Herr, hoffe auf dich 
und spreche: Du bist mein Gott! 

Meine Zeit steht in deinen Händen. 

Gedanken zum Tag 
Wir nehmen uns Zeit für uns und unsere Gedanken. 
Wir können uns auch gegenseitig erzählen, was uns bewegt. 
Fragen zum Nach- und Weiterdenken: 

-Welche Nachrichten machen mir heute Sorgen? 
-Was sind für mich heute gute Nachrichten? 
-Hat jemand mir etwas Gutes getan? 
-In welcher Situation habe ich einem Menschen Freude bereitet? 
-Was hat mir das Leben heute leicht, was schwer gemacht? 

Gebet 
Wir bringen unsere Gedanken, 
unseren Dank und unser Sorgen im Gebet vor Gott. 


Gott, wir vertrauen dir an, was uns Sorgen bereitet. 
Stille 
Wir danken dir dafür, was wir Gutes erlebt haben. 
Stille 
Wir denken an alle, die wir lieben. 
Stille 
Wir denken an alle, die es in diesen Zeiten schwer haben. 
Stille 
Wir denken besonders an die kranken Menschen in den Krankenhäusern 
und an die alten Menschen in den Seniorenheimen, 
die keinen Besuch haben können. 
Stille 
Wir denken an alle, die helfen, die ihre Kraft und 
ihre Gaben für andere einsetzen. 
Stille 
Gott, wir danken dir, dass du uns hörst und verstehst. 
Amen. 

Lied:
Meine Hoffnung und meine Freude (EG 576) 
(Die Lieder bzw. Liedstrophen können gesungen, 
laut gesprochen oder auch gelesen werden.) 

Schriftlesung 

Lesung des Evangeliums für den Sonntag Judika (5. Sonntag in der Passionszeit): 

Jakobus und Johannes, die Söhne von Zebedäus, 
traten nahe an Jesus heran und sagten zu ihm: 
»Lehrer, wir möchten, dass du uns eine Bitte erfüllst.« 
Jesus fragte sie: 
»Was möchtet ihr denn? Was soll ich für euch tun?« 
Sie antworteten ihm: 
»Lass uns rechts und links neben dir sitzen, 
wenn du regieren wirst in deiner Herrlichkeit.« 

rechts und links: Die Plätze rechts und links neben dem 
Gastgeber galten als Ehrenplätze.
 

Aber Jesus sagte zu ihnen: 
»Ihr wisst nicht, um was ihr da bittet. Könnt ihr den Becher austrinken, 
den ich austrinke? 
Oder könnt ihr die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde?

Becher: Der Becher steht für das Leiden, das Jesus bevorsteht 
(vgl. Markus 10,38 und Markus 14,36)
getauft: Die Taufe steht hier für das Leiden, das Jesus bevorsteht.
 
Sie antworteten ihm: 
»Das können wir.« 
Da sagte Jesus zu ihnen:
 »Ihr werdet tatsächlich den Becher austrinken, den ich austrinke. 
Und ihr werdet die Taufe auf euch nehmen, mit der ich getauft werde. 
Aber ich habe nicht zu entscheiden, wer rechts und links von mir sitzt. 
Dort werden die sitzen, die Gott dafür bestimmt hat.« 
Die anderen zehn hörten das Gespräch mit an und ärgerten sich über 
Jakobus und Johannes. Da rief Jesus auch sie näher herbei und sagte zu ihnen:
 »Ihr wisst: Die Herrscher der Völker unterdrücken die Menschen, über die sie herrschen. 
Und die Machthaber missbrauchen ihre Macht. Aber bei euch darf das nicht so sein: 
Sondern wer von euch groß sein will, soll den anderen dienen. 
Und wer von euch der Erste sein will, soll der Sklave von allen sein. 
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen. 
Im Gegenteil: Er ist gekommen, um anderen zu dienen und sein Leben hinzugeben 
als Lösegeld für die vielen Menschen.« 

hingeben: 
Das Wort vom Hingeben des Lebens erinnert an Jesaja 53,10-12. 
Dort ist die Rede von einem schuldlosen Menschen, 
der sein Leben hingibt, um die Schuld aller Menschen zu tragen.
 
Markus 10,35-45 (Basisbibel) 

Impulse 
Man kann sich auf nur einen Impuls beschränken.
 Dies ist bei mehrmaliger Verwendung dieses Hausgebets auch ratsam.

 

  • Jesus vergibt keine Ehrenplätze im Reich Gottes, 
    sondern ruft die Gemeinde bzw. uns im Hier und Jetzt in den Dienst der Liebe. 

Was will Jesus damit sagen? Worauf kommt es ihm im Leben an?

  • Die Menschen und die Gemeinde haben darin ihre Größe und Würde, 
    dass sie für andere da sein sollen.

Was heißt das in der Corona-Krise konkret: Für andere da sein?

  • Im Gegensatz dazu stehen die Machthaber, 
    die nicht den Menschen dienen, sondern über andere Menschen herrschen wollen.

Wer bzw. was kann heute die Menschen beherrschen?

  • Jesus sieht sich selbst als der Menschensohn, 
    der den Menschen dient und sich mit seinem Leben und Sterben 
    ganz und gar für die Menschen einsetzt.

Warum hat dies Jesus für die Menschen getan?

Was kommt uns Menschen dabei zugute?

Lied: 
Kreuz, auf das ich schaue (EG 548)
 

Fürbittengebet 
Herr, unser Gott, wir brauchen in diesen schweren Zeiten 
für unser Leben besonders Mut und Kraft, Hoffnung und Zuversicht. 
Sende deine fürsorgliche Nähe besonders den Kranken und Schwachen, 
den Alten und Betagten, aber auch deren Angehörigen und Freunden. 

Wir beten zu dir: Herr, unser Gott, erbarme dich. 

Sende Deine Kraft vor allem den Ärztinnen und Ärzten, 
den Pflegerinnen und Pflegern, den Rettungskräften und allen Helfenden. 

Wir beten zu dir: Herr, unser Gott, erbarme dich. 

Wir danken für alle, die für uns da sind, 
die für uns arbeiten und sich für uns einsetzen. 
Stärke du sie und schenke ihnen auch Zeiten der Ruhe. 

Wir beten zu dir: Herr, unser Gott, erbarme dich. 

Wir beten für die Menschen in der Politik und in der Wirtschaft, 
dass sie gute Entscheidungen für die Menschen treffen. 

Wir beten zu dir: Herr, unser Gott, erbarme dich. 

Gib du uns Augen, damit wir sehen, 
was uns in diesen schweren Zeiten dennoch trägt. 
Was uns am Boden hält und mit dem Himmel verbindet, 
was uns hilfst, was uns tröstet und was uns hoffen lässt. 

Wir beten zu dir: Herr, unser Gott, erbarme dich. 

Vaterunser 
Vater unser im Himmel 
Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. 
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden. 
Unser tägliches Brot gib uns heute. 
Und vergib uns unsere Schuld, 
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. 
Und führe uns nicht in Versuchung, 
sondern erlöse uns von dem Bösen. 
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit 
in Ewigkeit. 
Amen. 

Abendlied: 
Der Mond ist aufgegangen (EG 482)
 
(Das Lied, das die EKD deutschlandweit aufruft, jeden Abend gemeinsam zu singen.) 
oder 
Segenslied: 
Bewahre uns Gott (EG 171) 

Segen
 
Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, 
niemand ist da, der bei mir ist. 
Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, 
niemand ist da, der mit mir meine Wege geht. 
Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, 
niemand ist da, der mich segnet: 
So segne dich Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. 
Amen. 

Stille 
Kerze löschen 

Pfarrer Martin Schoch, Althengstett

 

 

Abendmahlfeiern / Hausabendmahl

In diesem Jahr sind die gottesdienstlichen Feiern in der Gemeinde nicht möglich, die Botschaft wird uns auf verschiedenen Kanälen verkündigt, schriftlich, über den Äther, im Internet. Angesichts dieser Ausnahmesituation hat der Oberkirchenrat beschlossen, den Familien in diesem Jahr am Gründonnerstag und Karfreitag eine Hausabendmahlsfeier zu ermöglichen. Hier finden Sie die Liturgie für die Abendmahlsfeier zu Hause. 

Hinweise zur Vorbereitung

 Schon die Vorbereitung der Feier im Familienkreis kann ein geistliches Geschehen sein:

 

n  Mit Kindern sollte man gemeinsam vorher besprechen, was das Abendmahl, was wir tun, wenn wir miteinander feiern und was Gott tut, wenn wir das Abendmahl bekommen.

 

n  Überlegen Sie miteinander, welche der vorgeschlagenen Lieder in der Familie bekannt sind

o   Können wir die Lieder gemeinsam singen?

o   Haben wir Gesangbücher?

o   Spielt jemand ein Instrument und kann uns begleiten?

o   Wollen wir die Lieder lieber gemeinsam lesen?

n  Wie gestalten wir den Abendmahlstisch

o   Haben wir eine schöne Tischdecke?

o   Welchen Kelch verwenden wir?

o   Woraus trinken wir (es sollte kein Gemeinschaftskelch verwendet werden, sondern soviele – möglichst gleiche, möglichst schöne -- Trinkgefässe vorhanden sein wie Familienmitglieder.

o   Haben wir eine Bibel, aus der wir lesen?

o   Soll eine Kerze angezündet werden (am Karfreitag üblicherweise nicht)?.

o   Sollen Blumen auf den Abendmahlstisch (am Karfreitag üblicherweise ebenfalls nicht)?

o   Wenn möglich, kann ein Kreuz aufgestellt oder in die Mitte gelegt werden (vorbereitend mit den Kindern basteln?).

n  Wie sitzen wir? Um den Tisch? Im Halbkreis? 

 

n  Gaben:

o   Wenn Kinder mitfeiern, sollte roter Traubensaft statt Wein verwendet werden.

o   Das Brot sollte in mundgerechten Stücken vorgeschnitten werden, auch hier so viele Stücke vorbereiten wie Familienmitglieder mitfeiern. Am besten eignet sich ein festes Mischbrot, Backoblaten bitte nur, wenn sie keinen Firmenaufdruck haben.

o   Der große Kelch sollte ebenso wie der Brotteller mit einer weißen Serviette oder einem Tuch abgedeckt werden.

 

n  Wie feiern wir?

o   Vor Beginn sollte abgesprochen werden, wer welche Aufgabe übernimmt und wie der Empfang von Brot und Saft geschehen soll:

o   Am besten reicht eine Person den anderen den Brotteller, die Gläser können ebenso auf einem Tablett angereicht werden, jeder und jede nimmt sich eines. Danach wieder auf das Tablett stellen.

o   Alternativ kann man den Brotteller und das Tablett auch von Hand zu Hand weitergeben: Dann gibt der Leiter / die Leiterin zuerst Teller und Tablett an eine Person, diese bietet dem Leiter / die Leiterin die Gabe mit Spendewort an, reicht dann Teller und Tablett dem / der Nächsten weiter und empfängt die Gabe von ihm oder ihr. So haben am Ende alle Brot und Saft / Wein gespendet und erhalten.

Liturgie

 (L: die Leiterin oder der Leiter der Feier; A: alle)

 

Eingangswort

 

<ggf. kann ein Mitglied der Tischgemeinschaft eine Kerze anzünden>.

 

L: Im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

 

A: Amen

 

<ggfs. Einleitung und Tischbereitung;

 

L: ]esus Christus ist das Licht der Welt.

 

Ein Mitglied der Tischgemeinschaft stellt den Teller mit Brot und den Kelch auf den Tisch.

 

L: ]esus Christus hat mit vielen Menschen gegessen und getrunken. Er hat gesagt „Wo Zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Wir feiern heute miteinander das Heilige Abendmahl. Jesus Christus ist selbst mitten uns in unserer Familie. >

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.

(kein Ehr sei dem Vater)

 

Eingangsgebet

Jesus, du bist bei uns. Darüber freuen wir uns. Wenn du bei uns bist, tut es uns gut. Amen.

 

Oder:

Jesus, du Quelle des Lebens, du rufst die Mühseligen und Beladenen. Erfrische auch uns durch den Strom der Kraft und der Liebe, der von dir ausgeht alle Zeit, gerade auch in diesen Tagen. Amen.

 

Stilles Gebet

L: Wir beten weiter in der Stille, miteinander und füreinander.

 

(Gebetsstille)

L: Herr, du hörst uns, wenn wir zu dir beten. Dafür danken wir dir. Amen.

 

Schriftlesung

 

Gründonnerstag: Matthäus 26,17-19

 

Aber am ersten Tag der Ungesäuerten Brote traten die Jünger zu Jesus und sprachen: Wo willst du, dass wir dir das Passalamm zum Essen bereiten? Er sprach: Geht hin in die Stadt zu einem und sprecht zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine Zeit ist nahe; ich will bei dir das Passamahl halten mit meinen Jüngern. Und die Jünger taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und bereiteten das Passalamm.

 

Karfreitag: 2. Korinther 5, 17-21

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Aber das alles ist von Gott, der uns mit sich selber versöhnt hat durch Christus und uns das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, auf dass wir in ihm die Gerechtigkeit würden, die vor Gott gilt.

  

Ansprache (oder ein Gespräch über einen biblischen Text, z.B. den in der Lesung gehörten)

 

Lied

 

(zum Beispiel:

EG 91: Herr, stärke mich, dein Leiden zu bedenken

EG 97: Holz auf Jesu Schulter

EG 574: Nichts soll dich Ängsten

 

 

Beichte

 

L: 

Herr, du kennst uns weißt, wie wir sind.

Darum bitten wir dich:

Nimm uns so an wie wir sind,

mit unseren großen und kleinen Fehlern und Schwächen.

Nimm alles weg, was zwischen uns steht:

Ärger, Streit, Gedankenlosigkeit und Bosheit.

Wir danken dir, dass du uns vergibst.

Mach uns bereit, auch anderen zu vergeben

 

Oder:

 

Lieber Vater im Himmel,

manchmal können wir unsere Schuld nicht offen eingestehen und um Vergebung bitten.

Manchmal versuchen wir, uns aus allem herauszureden,

manchmal verdrehen wir lieber Unrecht in Recht als zuzugeben, dass wir etwas falsch gemacht haben.

Deshalb bleibt die Schuld oft an uns haften und wir erfahren nicht, wie gut Vergebung tut.

Herr, gib uns Mut, unser Versagen einzugestehen und um Verzeihung zu bitten.

 

L: In der Stille können wir dir sagen, was uns besonders beschwert.

 

(Gebetsstille)

 

L: Herr, vergib uns unsere Schuld.

 

Wenn ihr diese Bitte mit mir teilt, dann stimmt mit mir ein in den Ruf: Herr, erbarme dich.

 

A: Herr, erbarme dich.

 

Zuspruch der Vergebung

 

L: Euch geschieht, was ihr erbeten habt. Der barmherzige Gott hat sich über euch erbarmt und vergibt euch all eure Schuld. Was gewesen ist, soll euch nicht mehr belasten.

Was kommt, soll euch nicht schrecken.

Gottes Güte ist eures Lebens Freude und Kraft. Amen

 

<ggf. Liedstrophe: z.B. EG 576 Meine Hoffnung und meine Freude>

 

<ggf.> Abendmahlsgebet

 

Wir bitten dich, Gott: Erfülle uns mit deinem Geist.

Segne diese Gaben, damit sie uns zum Leben und zum Heil dienen.

Segne unsere Gemeinschaft, lass deine Liebe unter uns spürbar werden.

Sei bei allen, die in diesen Tagen den Tod und die Auferstehung deines Sohnes feiern und stärke sie in dieser schwierigen Zeit.

Steh den Kranken bei und sei bei denen, die sie pflegen und um ihre Heilung kämpfen.

Hilf uns, aufeinander acht zu haben und an der Hoffnung festzuhalten.

 

Einsetzungsworte

Der Leiter/die Leiterin der Feier tritt an den Tisch und nimmt die Abdeckung von Brot und Kelch. Er/sie nimmt den Teller mit dem Brot uns spricht:

 

Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, und mit seinen Jüngern zu Tische saß, nahm des Brot, sagte Dank und brach’s, gab’s seinen Jüngern und sprach: Nehmet hin und esset, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Das tut zu meinem Gedächtnis.

 

Desgleichen nach dem Mahl nahm er den Kelch, sagte Dank, gab ihnen den und sprach: Trinket alle daraus, das ist mein Blut des Neuen Bundes, das für euch und für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Das tut zu meinem Gedächtnis.

Austeilung

L: Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn traut.

 

(Brot und Wein / Saft werden in der Form, die vorher besprochen wurde, ausgeteilt) Wer seinem Nachbarn / Nachbarin das Brot reicht, sagt dazu:

 

Nimm und iss vom Brot des Lebens.

 

Wer seinem Nachbarn / Nachbarin das Brot reicht, sagt dazu:

 

Nimm und trink vom Kelch des Heils.

 

Entlasswort

 

(wenn alle gegessen und getrunken haben, spricht:

 

L: Christus spricht: Siehe ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt. Dank sei Dir, Jesus Christus.

 

Dankgebet

 

A: Lobe den Herrn, meine Seele,

und was in mir ist, seinen heiligen Namen!

Lobe den Herrn, meine Seele,

und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat:

der dir alle deine Sünde vergibt

und heilet alle deine Gebrechen,

der dein Leben vom Verderben erlöst,

der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit,

L: Gemeinsam beten wir:

 

A: Vater unser

Vater unser im Himmel,

geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme.

Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.

Unser tägliches Brot gib uns heute.

Und vergib uns unsere Schuld,

wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Und führe uns nicht in Versuchung

sondern erlöse uns von dem Bösen.

Denn dein ist das Reich und die Kraft

Und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen.

 

Segenslied

EG 170 Komm, Herr, segne uns

oder

EG 171 Bewahre uns, Gott

 

Segen

 

L: Der Herr segne uns und behüte uns

Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über uns und sei uns gnädig.

Der Herr erhebe sein Angesicht auf uns und schenke uns Frieden.

 

A: Amen.