Aktuelles aus der Gemeinde zur Coronakrise:

Liebe Gemeindeglieder,
Wir wollen Sie hier auf der Homepage auf dem Laufenden über Leben, Glauben und Hoffen in der Zeit der Coronakrise halten.

 

Alle kirchlichen Gruppen und Kreise, alle Veranstaltungen
fallen bis auf Weiteres aus!!!!!

Gottesdienste und Gebete

Die Sonntagsgottesdienste werden in den Gäugemeinden gemeinsam aus der Kirche in Gechingen per Online-Stream um 10:00 Uhr übertragen. Wir Pfarrer/innen des Gäudistrikts werden dort im Wechsel einen Gottesdienst gestalten, der übers Internet live oder zeitversetzt mitgefeiert werden kann: https://www.kirche-gechingen.de

 

NEWS - Gemeinde und Corona

Ab Montag 23.03. wird jeden Abend um 19:00 Uhr die Betglocke der Kirche läuten. Sie lädt alle im Ort zum Innehalten und zum Gebet zu Hause ein.

Offene Kirche

Jeden Tag ist unsere Kirche von 15 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Wir laden Sie ein – zu einer stillen Zeit, einem Gebet und ein bisschen Halt zu finden, in diesen Zeiten. Von 17 Uhr bis 18 Uhr ist i.d.R. Pfarrer Rottach oder ein Ehrenamtliche(r) in der Kirche und steht für ein persönliches Gespräch bereit.

(Bitte achten Sie auf Schutzmaßnahmen: Die Kirche ist nur für Einzelpersonen geöffnet! Halten Sie unbedingt Abstand, wenn mehrere Personen in der Kirche sind! Vermeiden Sie Berührungen der Türklinken etc.)

Vor der Kirche gibt es „Kirche to go“ – Schauen Sie vorbei. Es gibt immer wieder neue Texte und Mitgebsel. Nehmen Sie sich gerne einen Gedanken mit.

 

Unterstützung

Wenn wir als Kirchengemeinde Sie unterstützen können (evtl. auch Erledigungen, wenn Sie sich nicht aus dem Haus trauen/dürfen), melden Sie sich im Pfarramt in Holzbronn (07053 7521) oder im Pfarramt in Stammheim (07051 40380).

Das Pfarrbüro bleibt weiter besetzt. Zum Schutz aller bitten wir jedoch darum, Anliegen telefonisch oder per Mail vorzubringen und nur nach Rücksprache im Einzelfall persönlich vorbei zu kommen.

Wir orientieren uns neben den Vorgaben von Stadt und Kreis an den Empfehlungen des Oberkirchenrates.

 

„Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1,7)

Möge Sie Gottes Geist durch diese Tage tragen!

In Gedanken und im Gebet mit Ihnen verbunden grüßen Sie herzlich

 

Pfarrer Philipp Rottach und Pfarrer Markus Wurster, sowie alle Kirchengemeinderätinnen und -räte

 

 

Bischofswort
Unser Landesbischof Frank Ottfried Juli schreibt in einem aktuellen Bischofswort:

Liebe Gemeinde! In den Tagen, in denen sich der Coronavirus weiter ausbreitet, hören wir viele Botschaften und Appelle. Worte, die uns zum Handeln auffordern, aber auch unsere Haltung prägen. Welches Wort kann uns als Christinnen und Christen heute Orientierung geben?

Mir steht eine Botschaft des Propheten Jeremia als Leitwort vor Augen: „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie!" (Jeremia 29,7).
Das heißt: Als Glaubende sind wir in diesen Tagen nicht gleichgültig angesichts dieser Bedrohung. Auch und gerade heute bejahen wir unsere Verantwortung vor Gott und den Menschen! Für diese Haltung gibt es mutmachende Beispiele. Menschen übernehmen in diesen Tagen für andere Verantwortung und schauen nicht nur auf sich selbst. Als Gemeinschaft in der Landeskirche wollen wir uns dem anschließen: Wir wollen gemeinsam „der Stadt Bestes suchen“. Von Gottes Zusage getragen, reagieren Christinnen und Christen auf die Herausforderungen ihrer Zeit nicht in ängstlicher Hysterie, vielmehr durch ein besonnenes und beherztes Handeln zugunsten des Wohls aller unserer Nächsten. In Verantwortung füreinander tragen wir das Unsere dazu bei, dass die Ausbreitung des Virus verlangsamt wird. So können insbesondere Ältere und Schwächere vor Ansteckung geschützt und Betroffene auch weiterhin medizinisch versorgt werden.

„Betet für sie“: Wozu wir als Christinnen und Christen jetzt besonders gerufen sind, ist das Gebet: für erkrankte Menschen und ihre Angehörigen, für Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte, deren Kraft Grenzen hat, für alle, die sich sorgen. Die folgenden Fürbitten stammen aus der Gemeinschaft der lutherischen Kirchen. Wir beten sie im Blick auf Menschen in aller Welt.

Beides gehört zusammen: gut überlegte Maßnahmen in Antwort auf die aktuelle Situation und das Gebet. „Suchet der Stadt Bestes und betet für sie.“

In diesem Geiste: Gott befohlen! Ihr Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July