Infektionsschutzkonzept Gottesdienste

Infektionsschutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde
Stammheim-Holzbronn


für Gottesdienste während der Corona-Pandemie in der Martinskirche in
Stammheim(ab 12. Oktober 2020)


1. Der Mindestabstand zwischen Personen, bzw. Personengruppen, die aus unterschiedlichen Haushalten kommen, beträgt im Sitzen mindestens 2 Meter. Damit können etwa 60 Plätze in der Kirche belegt werden – davon 20 Plätze auf der Empore. (Diese Personenzahl setzt voraus, dass Menschen, die in häuslicher Gemeinschaft leben, gemeinsam zum Gottesdienst kommen). Besuchen vermehrt Einzelpersonen den Gottesdienst reduziert sich diese Zahl bis auf 50, besuchen vermehrt Familien und Personen aus einem Haushalt den Gottesdienst erhöht sich die Zahl. Dazu können im Chorraum bis zu 5 weitere „Notplätze“ ausgewiesen werden und weitere 3 durch Stellen von Stühlen vor der ersten Bankreihe.


2. Es gilt die 7-Tages-Inzidenz zu berücksichtigen (Rundschreiben vom 07.10.2020)
Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw unter 35/100.000 Einwohner, bleiben die Regelungen dieses Infektionsschutzkonzeptes unverändert.
Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw über 35/100.000 Einwohner und ist dies von den örtlich zuständigen Behörden festgestellt, können in Gottesdiensten nur noch Personen aus einem Haushalt zusammensitzen.
Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw über 50/100.000 Einwohner und dies von den örtlich zuständigen Behörden festgestellt, wird auf das gemeinsame Singen in geschlossenen Räumen verzichtet. Die Verpflichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen gilt für die gesamte Dauer des Gottesdienstes. Die Erfassung der Teilnehmenden wird verpflichtend.


3. Die Sitzplätze sind mit Sitzkissen gekennzeichnet. Sollten mehrere Gottesdienste nacheinander gefeiert werden, werden die Sitzkissen jeweils ausgetauscht. Außerdem werden die Bänke (Armablagen vorne) und die Türklinken, die Toiletten und Mikrofone desinfiziert.


4. In jedem Gottesdienst achten zwei Kirchengemeinderäte/Kirchengemeinderätinnen zusammen mit der Mesnerin auf die Einhaltung des Mindestabstands und die ordnungsgemäße Einnahme der Plätze. Sie empfangen die Besucher bereits vor der Kirche, bieten Desinfektionsmittel an und informieren sie über die aktuellen Regelungen beim Betreten. Sie übernehmen vor, nach und während des Gottesdienstes den Ordnungsdienst.


5. Der Einlass erfolgt ausschließlich über den hinteren Eingang beim Kirchplatz – auch für die Empore. Der Ausgang erfolgt nach Anordnung des amtierenden Pfarrers durch die vordere Tür beim Kirchplatz – und für die Besucher auf der Empore am Ausgang Friedhofsseite.


6. Liegt die 7-Tages-Inzidenz bei unter 35/100.000 Einwohnern im Kreis Calw
können bei Trauungen, Konfirmationen etc. nach §9 Abs 2 Corona-VO Bawü 20 Personen, die untereinander (oder mit dem Konfirmanden) verwandt sind, eine Gruppe ohne Mindestabstand bilden.
Das Abendmahl wird in Form der Wandelkommunion gefeiert werden oder in einer den Hygiene- und Abstandsgeboten Rechnung tragenden Weise. Bei einer Wandelkommunion kommen die Teilnehmenden im Mittelgang nach vorne zur Wandelkommunion und nehmen als Rückweg den Weg außen über den Kirchplatz.


7. Zutritt zur Kirche erhält nur, wer einen Mund-Nasen-Schutz trägt. Die Schutzmasken dürfen während des Gottesdienstes abgenommen werden (bei entsprechender 7-Tages-Inzidenz), sind jedoch während des gemeinsamen Singens und Sprechens zu tragen (ausgenommen Pfarrer, Solisten, Liturgen in der Ausübung ihres Dienstes). Einfache Gesichtsmasken werden am Eingang zur Verfügung gestellt, ebenso wie Hände-desinfektionsmittel.


8. Alle Türen bleiben während des Gottesdienstes nach Möglichkeit geöffnet. Sie werden im Bedarfsfall von der Mesnerin geschlossen und wieder geöffnet und anschließend desinfiziert.


9. Die Gottesdienste werden entsprechend der örtlichen Agende für die Zeit der Corona-Pandemie gefeiert.


10. Solisten und kleine Singteams singen/musizieren im Chorraum/vom Altar aus. So ist ein Mindestabstand von 5 Metern zu den Gottesdienstbesuchern möglich. Hier gilt das Schutzkonzept des Amtes für Kirchenmusik.


11. Die Kirchengemeinde erfasst die Namen aller Gottesdienstbesucher auf nummerierten Karten zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten. Diese Zettel werden in einem verschlossenen, datierten Briefumschlag im Pfarramt aufbewahrt und nach 4 Wochen vernichtet.


12. Als verantwortliche Person für die Gottesdienste wird Pfarrer Philipp Rottach genannt.