Infektionsschutzkonzept Gottesdienste

Infektionsschutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde
Stammheim-Holzbronn


für Gottesdienste während der Corona-Pandemie in der Martinskirche in
Stammheim(ab 01.Juli 2020)

1. Der Mindestabstand zwischen Personen, bzw. Personengruppen, die aus unterschiedlichen Haushalten kommen, beträgt im Sitzen mindestens 2 Meter. Damit wird die Personenhöchstzahl für die Martinskirche in Stammheim mit 60 Personen festgesetzt – davon 20 Plätze auf der Empore. (Diese Personenzahl setzt voraus, dass Menschen, die in häuslicher Gemeinschaft leben, gemeinsam zum Gottesdienst kommen). Besuchen vermehrt Einzelpersonen den Gottesdienst reduziert sich diese Zahl bis auf 50, besuchen vermehrt Familien und Personen aus einem Haushalt den Gottesdienst erhöht sich die Zahl. Dazu können im Chorraum bis zu 5 weitere „Notplätze“ ausgewiesen werden und weitere 3durch Stellen von Stühlen vor der ersten Bankreihe.

2. Die Sitzplätze sind mit Sitzkissen gekennzeichnet. Sollten mehrere Gottesdienste nacheinander gefeiert werden, werden die Sitzkissen jeweils ausgetauscht. Außerdem werden die Bänke (Armablagen vorne) und die Türklinken, die Toiletten und Mikrofone desinfiziert.

3. In jedem Gottesdienst achten zwei Kirchengemeinderäte/Kirchengemeinderätinnen zusammen mit der Mesnerin auf die Einhaltung des Mindestabstands und die ordnungsgemäße Einnahme der Plätze. Sie empfangen die Besucher bereits vor der Kirche, bieten Desinfektionsmittel an und informieren sie über die aktuellen Regelungen beim Betreten. Sie übernehmen vor, nach und während des Gottesdienstes den Ordnungsdienst.

4. Der Einlass erfolgt ausschließlich über den hinteren Eingang beim Kirchplatz – auch für die Empore.Der Ausgang erfolgt nach Anordnung des amtierenden Pfarrers durch die vordere Tür beim Kirchplatz – und für die Besucher auf der Empore am Ausgang Friedhofsseite.

5. Zutritt zur Kirche erhält nur, wer einen Mund-Nasen-Schutz trägt. Die Schutzmasken dürfen während des Gottesdienstes abgenommen werden, sind jedoch während des gemeinsamen Singens und Sprechens zu tragen (ausgenommen Pfarrer, Solisten, Liturgen in der Ausübung ihres Dienstes). Einfache Gesichtsmasken werden am Eingang zur Verfügung gestellt, ebenso wie Hände-desinfektionsmittel.

6. Gesangbücher werden nicht ausgegeben. Ab dem 01.Juli wird der Gemeindegesang wieder zur Regel.

7. Alle Türen bleiben während des Gottesdienstes nach Möglichkeit geöffnet. Sie werden im Bedarfsfall von der Mesnerin geschlossen und wieder geöffnet und anschließend desinfiziert.

8. Die Gottesdienste werden entsprechend der örtlichen Agende für die Zeit der Corona-Pandemie gefeiert.

9. Solisten und kleine Singteams singen/musizieren im Chorraum/vom Altar aus. So ist ein Mindestabstand von 5 Metern zu den Gottesdienstbesuchern möglich. Hier gilt das Schutzkonzept des Amtes für Kirchenmusik.

10. Die Kirchengemeinde erfasst die Namen aller Gottesdienstbesucher auf nummerierten Karten zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten. Diese Zettel werden in einem verschlossenen, datierten Briefumschlag im Pfarramt aufbewahrt und nach 4 Wochen vernichtet.

11. Als verantwortliche Person für die Gottesdienste wird Pfarrer Philipp Rottach genannt