Infektionsschutzkonzept Gottesdienste

Infektionsschutzkonzept der Evangelischen Kirchengemeinde Stammheim-Holzbronn

für Gottesdienste während der Corona-Pandemie in der Martinskirche in Stammheim
(ab dem 03.02.2020)

1. Der Mindestabstand zwischen Personen, bzw. Personengruppen, die aus unterschiedlichen
    Haushalten kommen, beträgt im Sitzen mindestens 2 Meter. Damit können etwa 60 Plätze
    in der Kirche belegt werden – davon 20 Plätze auf der Empore.

2. Es gilt die 7-Tages-Inzidenz zu berücksichtigen (Rundschreiben vom 07.10.2020)

-                 Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw unter 35/100.000 Einwohner, bleiben
die Regelungen dieses Infektionsschutzkonzeptes unverändert.

-                 Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw über 35/100.000 Einwohner und ist dies
von den örtlich zuständigen Behörden festgestellt, können in Gottesdiensten nur
noch Personen aus einem Haushalt zusammensitzen.

-                 Liegt die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Calw über 50/100.000 Einwohner und dies
von den örtlich zuständigen Behörden festgestellt, wird auf das gemeinsame Singen
in geschlossenen Räumen verzichtet. Die Verpflichtung eine Mund-Nasen-
Bedeckung zu tragen gilt für die gesamte Dauer des Gottesdienstes.
Die Erfassung der Teilnehmenden wird verpflichtend.

3. Die Sitzplätze sind mit Sitzkissen gekennzeichnet. Sollten mehrere Gottesdienste
    nacheinander gefeiert werden, werden die Sitzkissen jeweils ausgetauscht. Außerdem
    werden die Bänke (Armablagen vorne) und die Türklinken, die Toiletten und Mikrofone
    desinfiziert.

4. In jedem Gottesdienst achten zwei Kirchengemeinderäte/Kirchengemeinderätinnen
    zusammen mit der Mesnerin auf die Einhaltung des Mindestabstands und die
    ordnungsgemäße Einnahme der Plätze. Sie empfangen die Besucher bereits vor der
    Kirche, bieten Desinfektionsmittel an und informieren sie über die aktuellen
    Regelungen beim     Betreten. Sie übernehmen vor, nach und während des Gottesdienstes
    den Ordnungsdienst.

5. Der Einlass erfolgt ausschließlich über den hinteren Eingang beim Kirchplatz – auch für
    die Empore. Der Ausgang erfolgt nach Anordnung des amtierenden Pfarrers durch die
    vordere Tür beim Kirchplatz – und für die Besucher auf der Empore am Ausgang
    Friedhofsseite.

6. Liegt die 7-Tages-Inzidenz bei unter 35/100.000 Einwohnern im Kreis Calw

-                 können bei Trauungen, Konfirmationen etc. nach §9 Abs 2 Corona-VO
Bawü 20 Personen, die untereinander (oder mit dem Konfirmanden)
verwandt sind, eine Gruppe ohne Mindestabstand bilden.

-                 Das Abendmahl wird in Form der Wandelkommunion gefeiert werden oder in
einer den Hygiene- und Abstandsgeboten Rechnung tragenden Weise. Bei einer
Wandelkommunion kommen die Teilnehmenden im Mittelgang nach vorne zur Wandelkommunion und nehmen als Rückweg den Weg außen über den Kirchplatz.

7. Zutritt zur Kirche erhält nur, wer einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz oder eine
   FFP2-Maske trägt. Die Schutzmasken müssen während des ganzen Gottesdienstes getragen
   werden (bei entsprechender 7-Tages-Inzidenz. Auch Singteams müssen bei der Ausübung
   ihres Dienstes Masken tragen. Ausgenommen sind Pfarrer und Liturgen in der Ausübung
   ihres Dienstes). Einfache Gesichtsmasken werden am Eingang zur Verfügung gestellt,
   ebenso wie Händedesinfektionsmittel.

8. Alle Türen bleiben während des Gottesdienstes nach Möglichkeit geöffnet. Sie werden im
    Bedarfsfall von der Mesnerin geschlossen und wieder geöffnet und anschließend
    desinfiziert.

9. Die Gottesdienste werden entsprechend der örtlichen Agende für die Zeit der
    Corona-Pandemie gefeiert.

10. Solisten und kleine Singteams singen/musizieren im Chorraum/vom Altar aus.
      So ist ein Mindestabstand von 5 Metern zu den Gottesdienstbesuchern möglich.
      Hier gilt das Schutzkonzept des Amtes für Kirchenmusik.

11. Die Kirchengemeinde erfasst die Namen aller Gottesdienstbesucher auf nummerierten
      Karten zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten. Diese Zettel werden in einem
      verschlossenen, datierten Briefumschlag im Pfarramt aufbewahrt und nach 4 Wochen
      vernichtet.

12. Die Gottesdienste werden mindestens 2 Tage vorher bei der zuständigen Polizeibehörde
      angezeigt. Als verantwortliche Person für die Gottesdienste wird Pfarrer Philipp Rottach
      genannt.