Ulrike Balz
Wir wollen eine in Wort und Tat zum Glauben einladende Gemeinde sein. Viele helfen dabei ihren Gaben gemäß mit. Dafür bin ich sehr dankbar. In Gottesdiensten vielfältiger Art erfahren wir, dass wir Gott willkommen sind und wir feiern seine Güte. Bei der Gestaltung von Gottesdiensten arbeite ich gerne mit. Weiter liegen mir die Gesprächskreise am Herzen, in denen die biblische Botschaft in vertrauensvollem Austausch persönlich und konkret werden kann. Auch sind mir Gelegenheiten wie Feste, Gemeindeessen u.ä. wichtig, bei denen ganz unterschiedliche Menschen über Generationsgrenzen hinweg locker ins Gespräch kommen können.


Dr. jur. Karl Beck
Seit meinen ersten Schritten als Jungscharleiter bin ich in der Kirchengemeinde Stammheim und im Kirchenbezirk Calw als Mitarbeiter tätig. Das Einbringen von Kraft und Zeit auf der einen Seite hat mir andererseits auch sehr viel gegeben: Praktizierter Glaube und Kirche vermitteln mir stets Halt und ein Stück Heimat. In meinen Tätigkeiten als Kirchengemeinderat, Vorsitzender der Bezirkssynode und stv. Vorsitzender des Kirchenbezirksausschusses durfte ich "Kirche mitgestalten". Ich möchte weiterhin mithelfen, dass unsere Gemeinde für viele ein Ort der Begegnung, der Orientierung und der Freude bleibt oder wird.


Susanne Fischer
Ich wünsche unserer Kirchengemeinde, dass sie ein Ort ist, wo wir Glauben und Leben miteinander teilen können, wo unsere Werte der Nächstenliebe und Gemeinschaft nicht von Egoismus und Profitgier verdrängt werden, wo wir offene Augen für die Nöte unserer Mitmenschen haben und dabei den Blick für Andersdenkende, für die Ökumene und für die Not der Menschen in den anderen Ländern nicht verlieren.
Ich hatte das Glück, in jeder Lebensphase Gemeinde auf verschiedene Weise erleben zu dürfen und bin offen für eine neue Aufgabe im Kirchengemeinderat.


Bettina Häberle
Mit meiner Familie wohne ich seit 1997 in Stammheim. Zum Engagement in unserer Kirchengemeinde kam ich über unsere Kinder - zuerst als Leiterin der Mutter-Kind-Gruppen und seit 2006 als Mitarbeiterin in der Kinderkirche. Die Arbeit in diesem Bereich liegt mir besonders am Herzen, da sie den Kindern den Grundstein für einen eigenen Glauben und ein Zugehörigkeitsgefühl zu "ihrer" Kirche vermittelt. Schön finde ich, wenn es gelingt, Kirche generationsübergreifend zu gestalten und hieraus bereichernde Impulse für Glauben und ein gutes Miteinander im Alltag entstehen. Im Kirchengemeinderat möchte ich die Chance wahrnehmen, mich in diesem Sinn noch mehr für unsere Gemeinde einzusetzen.


Otto Härdter
Mein Anliegen ist, bei einer "zum Glauben einladenden Gemeinde" mitzuwirken, damit die "Gute Nachricht" Jung und Alt erreicht. Dabei ist mir besonders an einer alle Jugendlichen ansprechenden Jugendarbeit gelegen. Auch die Zusammengehörigkeit zwischen den Generationen und das soziale Engagement unserer Kirche sind mir sehr wichtig. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die vertrauensvollen Beziehungen zu anderen Kirchen, zur Ortsverwaltung, zu Schulen, den Kindergärten und Vereinen auch in Zukunft erhalten bleibt. Unsere Martinskirche ist ein Treffpunkt für alle Generationen, und ich finde den Gottesdienst attraktiv, aktuell und zeitgemäß. Auch für die Gestaltung dieser Gottesdienste möchte ich meine Fähigkeiten und Erfahrungen mit Engagement einbringen.


Christine Kuhn
Ich habe mich wieder für eine Kandidatur im Kirchengemeinderat entschlossen, weil mir die Arbeit Freude bereitet und ich die Kirchengemeinde als ein Stück Heimat ansehe, in der ich mich wohl fühle und mich gerne für die Belange der Gemeindeglieder einsetzen möchte. Meine bisherigen Tätigkeiten: Mitarbeit in Frauenabendteam und Besuchsdienst. Außerdem singe ich im Kirchenchor und springe gerne ein, wo Hilfe benötigt wird.


Dr. Ulrich Maier
Wir leben seit 19 Jahren in Stammheim. In dieser Zeit ist uns die Kirchengemeinde mit ihrem großen Angebot zu einer festen Heimat geworden. Das gemeinsame Nachdenken über biblische Texte vor dem Hintergrund der eigenen Lebenssituation hilft mir weiter in Beruf und Familie. Wie in den vergangenen zwölf Jahren möchte ich mich weiter dafür einsetzen, dass unsere Kirchengemeinde möglichst viele Menschen anspricht und einlädt zu Gespräch und Begegnung.


Richard Rommeney
Als 1975 neu Zugezogener erlebte ich die Kirchengemeinde "aus der Ferne". Danach ca. 8 Jahre als Mitarbeiter im Treff offener Abend "ganz nah". Diese Nähe und Zugehörigkeit zur Kirchengemeinde "neuen Stammheimern" zu vermitteln, ist mir wichtig geblieben, dank meiner guten Erfahrung mit unserer Kirchengemeinde.


Hans Seitter
Die Arbeit als Kirchengemeinderat lässt sich eigentlich nicht spezialisieren, auch wenn jeder so seine besonderen Interessen/Vorlieben hat. Bei mir wäre das z.B. der Posaunenchor. Nur sollten diese persönlichen Vorlieben nicht dazu führen, dass man alle anderen Aufgaben, und davon gibt es viele in einer Kirchengemeinde, einfach "außen vor" lässt. Deshalb sehe ich meinen Dienst als Kirchengemeinderat darin: Mitzuarbeiten in der und für die Kirchengemeinde. In allen Bereichen gleichermaßen. So wie mir es, mit den Gaben, die Gott mir mitgegeben hat, möglich ist.


Die Amtsverpflichtung eines Kirchengemeinderates lautet

" Im Aufsehen auf Jesus Christus, den alleinigen Herrn der Kirche, bin ich bereit, mein Amt als Kirchengemeinderat zu führen und dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium von Jesus Christus, wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist, aller Welt verkündigt wird. Ich will in meinem Teil dafür Sorge tragen, dass die Kirche in Verkündigung, Lehre und Leben auf den Grund des Evangeliums gebaut wird und will darauf Acht haben, dass falscher Lehre, der Unordnung und dem Ärgernis der Kirche gewehrt wird. Ich will meinen Dienst im Gehorsam gegen Jesus Christus und nach der Ordnung unserer Landeskirche tun.